Axel Köhler

DER VOGELHÄNDLER

Operette von Carl Zeller
Premiere am 07. Juli 2017  >> Seefestspiele Mörbisch  >> YouTube
>> Dokumentation und Aufzeichnung ORF III am 20. August ab 19.45 Uhr
>> DER OPERETTENFROSCH von BR-Klassik

… absoluter Volltreffer: Musikalisch, szenisch, atmosphärisch – bei diesem „ Vogelhändler” stimmt einfach alles. Nach drei kurzweiligen Stunden gehen die Leute beschwingt nach Hause, weil sie eine Operette erlebt haben, die mit Liebe gemacht ist. >> Der Tagesspiegel

„Der Vogelhändler” ist ja ursprünglich ein intimes Kammer-Singspiel für wenige Darsteller und daher für die riesige Seebühne genau genommen nicht gerade prädestiniert. Regisseur Axel Köhler und sein Team haben jedoch ganze Arbeit geleistet, dieses Werkchen für die Cinemascope-Szenerie am Neusiedler See ordentlich aufzupeppen, „aufzupimpen“ und aufzublasen: mit riesigen, zeichenhaften Bühnenbildelementen á la Bregenz (wie der gigantischen, zuerst ländlichen, dann aristokratischen Kuckucksuhr und dem überdimensionalen Vogelkäfig) sowie vor allem auch mit einem gar nicht vorgesehenen Ballett, das nicht weniger als zehn heftig wirbelnde Auftritte hat … >> der-neue-merker.eu

Regisseur Axel Köhler inszenierte eine schwungvolle Operette mit vielen witzigen Ideen: Postbotin Christl kam mit dem Heißluftballon, Vogelhändler Adam tauchte aus einer überdimensionalen Kuckucksuhr auf.  >> ORF Burgenland

Regisseur Axel Köhler wählte einen satirischen Zugang. Er zeigt die Korruption und Freunderlwirtschaft im Staat, wen die Fürstin empfiehlt, der wird was. Offiziere, Aristokraten spielen, sind pleite, kassieren beim Volk oder müssen reich heiraten.
Der Politikerauftrieb bei der Premiere am Freitagabend war diesmal erheblich, Ehemalige, Amtierende, Bürgermeister, Landeshauptleute und sogar Minister, man merkt, es ist Wahlkampf. Auf der Bühne kriegen die Volksvertreter ihr Fett ab, aber eher lustig als bissig: Viel Gehalt, wenig Arbeit wünscht sich Adam. „In der Politik werden ja öfter Posten vergeben, die es gar nicht gibt”, rät die Wirtin (Franziska Stanner). Insgesamt: ein erfreulicher Jubiläumsspaß, der vielleicht einen Weg in die Zukunft weist. Mit musikalisch überzeugenden, klug den herzigen Kitsch des 19. Jahrhunderts parodierenden Aufführungen wie dieser könnte man vielleicht jüngere Leute gewinnen.
 >> Die Presse

Axel Köhler inszeniert operettenhaft, verständlich und mit Witz, sodass für echte Unterhaltung gesorgt ist.  >> drehpunktkultur.at

Auf den ersten Blick wirkt das Bühnenbild mit gerahmten Wolkenansichten, hohen Tannen und riesigen Singvögeln auf dem zentralen Uhrturm wie eine überdimensionierte Kindertheater-Kulisse, die allerdings bald ihre wandlungsfähige Funktionalität, professionelles Lichtdesign inklusive, unter Beweis stellt. Die etwas dünne Handlung, garniert mit wohlbekannten Melodien, peppen Regisseur Axel Köhler und Choreograf Mirko Mahr mit effektvollen Massenszenen, viel Bewegung und farbigen Wasserspielen auf und verleihen dem Werk den Charakter einer professionellen Breitwandrevue …  >> Kleine Zeitung  >> Salzburger Nachrichten

… ist es geglückt, den „Vogelhändler” ganz neu auf die Bühne zu stellen. Das pointenreiche Libretto von Moritz West und Ludwig Held wurde von Andre Meyer und Regisseur Axel Köhler subtil und nicht im Kabarettstil bearbeitet und den Erfordernissen der Seebühne angepasst.
Auf dieser ist Show angesagt. Hinter jedem Schlager Zellers lauert das Ballett auf seine optischen Kommentare. Der Nachteil: Das volkstümliche Element der Geschichte verschwindet unter der nahezu überbordenden Show, die allerdings dem Publikum ebenso den Atem raubt wie die großartigen Leistungen der Sänger-Darsteller.
 >> Volksblatt

Operette lebt, abgesehen von Melodienseligkeit und nostalgischer Verklärung, vor allem von ihrer Respektlosigkeit gegenüber der Adelsschicht und anderen Höhergestellten, durch freche, mitunter derbe sprachliche Anspielungen. Ihre Harmoniesucht und Aufmüpfigkeit gleichermaßen zu vermitteln, ist schwer – und gelingt nie allein durch vordergründige Aktualisierung. So ist die ästhetische Grundsatzentscheidung der Mörbischer Produktion, die durchaus auf der Linie der letzten Jahre liegt, nicht in Bausch und Bogen zu verdammen: Das Bühnenbild von Frank Philipp Schlößmann bietet mit seiner grellen großen Kuckucksuhr, den grasgrünen Tannen und herzerlroten Häuschen eine fast schmerzhafte Überdosis Kitsch, der die Ironie bereits von vornherein übergestülpt ist. Ein Bild von einer Sau wird in der Inszenierung von Axel Köhler gleich zu Beginn erschossen, das Intrigenspiel durch rokokoartige Bilderrahmen mit Tableaux vivants ins Groteske geholt …  >> Der Standard

Der spielerische Umgang und die Leichtigkeit in der Inszenierung von Axel Köhler, der das Stück witzig, originell und mit einem Augenzwinkern auf die Bühne bringt, zauberte dem Premierenpublikum ein Lächeln auf die Lippen. >> BVZ
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